Akupunkturpflaster zur Eigenbehandlung gegen Schmerzen

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Akupunkturpflaster gegen Schmerzen

Akupunkturpflaster sind in der Akupunkturlehre ein weit verbreitetes Hilfsmittel und eignen sich besonders gut zur Eigenbehandlung durch das einfache Aufbringen, die nicht vorhandenen Nebenwirkungen und den günstigen Preis – Tendenz der Verbreitung: steigend.

Akupunkturpfllaster basieren auf den Annahmen und der Wirkungsweise der traditionellen chinesischen Medizin und steigern durch eine erhöhte Durchblutung der getapten Stellen die körpereigene Energie und Wundheilung. Die Pflaster werden entlang der Meridianen, den körpereigenen Energiebahnen, geklebt und sollen dort gegen einen Energiestau helfen. Mehr zur Wirkungsweise und Anwendung im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Achtung: Akupunkturpflaster werden auch synonym als Gitterpflaster bezeichnet, in beiden Fällen werden aber identische Produkte gemeint. Ist von Crosstape die rede, wird ebenfalls ein Gitterpfalster gemeint. Anwendung und Wirkung sind in allen Fällen gleich.

Akupunkturpflaster: Wirkung

Akupunkturpflaster setzen auf eine rein natürliche Wirkungsweise und beinhalten keinerlei Zusatzstoffe wie schmerzlinderndes Balsam oder medikamentöse Zusätze. Die Wirkung von Akupunkturpflastern wird lediglich durch ihre besondere Struktur erzeugt, in dem die Haut unter dem Pflaster leicht angehoben und gestrafft wird, wodurch sich die Durchblutung der jeweiligen Körperstellen erhöht. Eine gesteigerte, punktuelle Durchblutung fördert die Selbstheilungskräfte des Körpers und maximiert den Energiefluss, der durch stressbedingte oder muskuläre Verspannungen ins Stocken geraten kann.  Damit ist das Akupunkturpflaster eine tolle Ergänzung zu einer ganzheitlichen Behandlung in der traditionellen chinesischen Medizin.

Die Wirkung entfaltet sich vor allem bei muskulären Problemen und Einschränkungen des Bewegungsapparates. Diese Blockaden und Verspannungen können sich jedoch auch direkt auf andere Bereiche wie Kopfschmerzen oder Migräne auswirken. Das Anwendungsgebiet umfasst folglich diese Bereiche:

  • Kopfschmerzen
  • Verspannungen (chronische und akute)
  • Gelenkschmerzen

Durch den Einsatz der Akupunkturpflaster kann eine Schmerzlinderung sowie das Lösen von Blockaden und Verspannungen und das schnellere Abheilen von Entzündungen und Wunden angeregt werden.

Akupunkturpflaster: Anwendung

Die Anwendung und Anbringung von Akupunkturpflastern ist denkbar simpel. Die betreffende Körperregion sollte kurz gewaschen werden, bei einer fettenden Haut kann sich das Pflaster schnell lösen. Gleiches gilt für stark behaare Stellen. Einerseits mindert sich die Klebekraft durch die Haare, andererseits  kann es zu einem Ziepen und Ziehen kommen, da das Pflaster die Haut und somit die Haare strafft.

Wo genau das Pflaster platziert wird, kann man entweder selbst durch das Finden des richtigen Triggerpunktes oder natürlich durch einen ausgebildeten Heilpraktiker in Erfahrung bringen. Meist lässt sich die verspannte Region aber relativ einfach selbst identifizieren – der jeweilige Triggerpunkte sollte in unmittelbarer Nähe liegen und durch eine leichte Druckmassage ausfindig gemacht werden können.

Je nach Körperregion bieten sich unterschiedliche Pflastergrößen an – für den Lendenbereich eignen sich beispielsweise größere Pflaster als für das Knie oder dern Nacken. Kann man die Verspannung ganz klar lokalisieren, gibt es auch kreisrunde, kleine Pflaster. Die Größe kann natürlich auch individuell zugeschnitten werden.

Das Pflaster wird also nach der Hautreinigung auf die betroffene trockene Hautstelle aufgeklebt – bei schwierig zu erreichenden Stellen mit Hilfe des Partners. Bitte beachten Sie: das Akupunkturpflaster darf nicht auf Wunden oder offene Hautpartien geklebt werden!

Das Akupunkturpflaster sollte für eine langfristige Linderung mehrere Tage getragen werden. Sollte es trotz unbedenklicher Materialien zu Rötungen oder Juckreiz führen, sollte das Pflaster alsbald entfernt werden.

Akupunkturpflaster: Nebenwirkungen

Wie bereits erwähnt beinhalten herkömmliche Akupunkturpflaster keinerlei Zusatzstoffe zur Schmerzlinderung etc., die allergische Reaktionen hervorrufen können oder bedenklich sein sollten. Wie in der traditionellen chinesischen Medizin üblich, handelt es sich um eine „physische“ Behandlung durch den Aufbau von Spannung und eine gesteigerte Durchblutung als um ein mit Medikamenten versetztes Pflaster. Das Akupunkturpflaster ist also eine nebenwirkungsarme Behandlungsmethode, was sehr für sie spricht.
Wer jedoch gegen den herkömmlichen, hypoallergenen Acryl-Kleber allergisch ist (wird auch in normalen Pflastern verwenden), dem sei vom Gebrauch abzuraten!
Die Pflaster selbst bestehen aus Polyester und Polyurethan oder einem Baumwollstoff und sind besonders atmungsaktiv, damit sie über einen längeren Zeitraum angenehm getragen werden können. Sie sind sehr dünn und der menschlichen Haut nachempfunden.

Akupunkturpflaster: Unsere Empfehlung

Gatapex Akupunkturpflaster Form: Gitter, 160 Stück
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  • Lifestylteprodukt zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Pflastergröße 21mm x 27mm
  • Anwendung in Anlehnung an die Akupunkturlehre
  • atmungsaktiver, latexfreier High-Tec-Acrylat-Kleber
  • in Dicke und Gewicht der menschlichen Haut nachempfunden

Es gibt diverse Hersteller von Akupunktur- und Gitterpflastern. Aus unserer Erfahrung heraus können wir vor allem die Pflaster von Gatapex empfehlen, die in unseren Augen ein super Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Für unter 11€ bekommt man 160 Pflaster in Hautfarbe, die für einen langen Zeitraum reichen sollten. Für einen kleinen Aufpreis sind auch andere Farben erhältlich – wer beispielsweise auf buntes Kinesio-Tape steht, kann auch bunte Akupunkturpflaster kaufen. Da die Pflaster nicht in jedem Drogeriemarkt oder nur in Apotheken und Reformhäusern zu erhalten sind, eignet sich vor allem ein Online-Kauf.

Akupunkturpflaster sind lediglich als unterstützende Maßnahme zu verstehen. Es ersetzt keine Behandlungs-oder Therapieform.

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